Ihr könnt mich alle mal!


Es ist leicht, zu fluchen und deinen Mitmenschen deine Verachtung zukommen zu lassen, indem du sie spüren lässt, dass du mit ihnen im Grunde nichts zu tun haben willst. Oft machen wir das im stillen Kämmerchen für uns alleine und gehen kurze Zeit später mit unserem sozialen Lächeln wieder auf die Strasse und alles läuft wie gehabt weiter. Es gibt uns eine gewisse Kraft, wir können uns souverän und überlegen fühlen, weil- eigentlich haben wir es ja nicht nötig, uns mit gewissen Dingen und Menschen abzugeben. Doch ist diese Art von Souveränität wie eine Gefängnis. Wir brauchen das, was uns so nervt und zu dem wir uns verpflichtet fühlen, um uns abgrenzen zu können, auch von Gefühlen der Unsicherheit und Schwäche in uns selbst. Doch ist es diese Wand, durch die wir hindurchmüssen, um uns damit verbinden zu können, was wir in Wahrheit leben möchten, dem, welchen wir uns in Wahrheit gegenüber verpflichen möchten. Es ist der Weg in unsere eigene Tiefe, mit allem was wir sind.


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