Meine Un- Fähigkeit, Freude zu empfinden


Dieser Film entsand vor ca 14 Tagen. Wir waren seit einer Woche auf Bali.
Für mich war es eine sehr krisenreiche Zeit und viele Seiten, die mir unangenehm an mir sind, drückten sich verstärkt in den Vordergrund.
Ich befand mich im extremen Gegenpol zu all dem healthy conscious living Yogafeld um mich  herum und war wie taub gegenüber der Fülle und Schönheit dieses Landes.
Ich fühlte mich alt, garstig und verlogen bei dem Gedanken, aus dem heraus mit André zusammen Filme zu machen.
Das Feuer deines Herzens steht auch dafür, die tiefsitzenden Schatten und Kellerkinder ans Licht zu holen. In diesem Fall fühlte ich deutlich, daß mein Weg der der Transperenz ist, mich damit euch zu zeigen und das tue ich hiermit.
Es geht um selbstauferlegte Verbote was Ausdehnung und Lebensfreude betrifft. Es geht um Schichten von Selbst-haß und Verachtung.
All das sind Schutzmechanismen vor tiefsitzenden Ängsten und Folgen von Traumata. Deren Ursprung kann oft weit zurückreichen, es können systemische und kollektive Dinge sein.
Auch die beiden Weltkriege stecken uns noch in den Knochen. Auch wenn wir sie nicht direkt selbst miterlebt haben, wurden uns das Leid, die Verluste, die Existenzkämpfe, Schock- und Paniksituationen, die sich zutrugen, generationsübergreifend übertragen. So ist es mit vielen Dingen, die auf uns wirken, wenn wir uns für neue Lebensbereiche öffnen wollen, die mehr mit Freude, Leichtigkeit und fülle zu tun haben.
Als ob wir es nicht verdient hätten, es uns gleich wieder und mehr genommen wird, wir eine Strafe zu erwarten hätten und gleich im nächsten Moment etwas passieren würde, was uns in etwas noch Schlimmeres stecken könnte, als den alten Fischtopf, aus dem wir gerade kommen.

Es ist hilfreich, eine Ahnung zu haben, wo die Schmerzkörper in uns geboren wurden. Es unterstützt uns dabei, uns nicht komplett mit den Emotionen, die in auslösenden Situationen hochgespült werden, zu identifizieren.

Doch kann es ein Lebensprozess sein, diesen Schmerzkörpern die Macht über uns zu entziehen. Das geschieht nicht durch Bekämpfen, sondern durch Raumgeben und Fühlen.Der Schmerzkörper ist der Wegweiser zu der Auseinandersetzung mit detr tiefsitzendsten Angst in uns, die uns von der Freiheit trennt.
Es freut mich, wenn dieser Film auch anderen Menschen hilft, die sich für mehr Lebensfreude und Genuss öffnen möchten.
Mir hat es geholfen, diesen Film zu machen.
Liebe Grüsse,
Eva

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