Tabuthema Kind und Schambereich

 

In uns Erwachsenen schon seit vielen Generationen eine Riesenangst vor Perversion und Missbrauch ist, die Sexualität mit viel Scham und Schuldgefühlen besetzt ist und die Angst, als pervers oder pädophil zu gelten, sehr präsent ist.

Viele Mütter und auch viele Väter tragen in sich eine grosse Verunsicherung dem eigenen Geschlecht gegenüber und  haben eine Blockade zwischen dem Herzen und den Genitalien. Kinder spüren istinktiv, wenn Eltern nicht mehr natürlich auf sie reagieren und versuchen das zu heilen und gehen dabei in einen Kontakt gehen , der Eltern oft überfordert.

Wir möchten unsere Kinder so natürlich wie  möglich durch den Prozess der Entwicklung begleiten und ihnen den Raum geben, ihr Wesen und die Freude am Körper frei von unseren Konditionierungen zu erfahren und darüber hinaus ihre Grenzen zu spüren, die wir ihnen auch geben, dadurch daß sie merken, wenn etwas im Kontakt für uns nicht mehr stimmig ist.

Das Geschenk, was wir unseren Kindern mitgeben möchten, ist, sich selbst frei zu erfahren und auch ihre sexuelle Entwicklung zu unterstützen. Dafür haben wir einen Weg gefunden, wenn die Kinder körperliche Nähe suchen, vollkommen passiv und präsent zu sein und ihnen die Möglichkeit damit geben, sich die Nähe und Geborgenheit zu holen, wie sie sie haben möchten.

Es entstehen in dieser Phase der Kindheit oft Traumata, wo Eltern aus Angst Fehler zu machen, entweder innerlich einfrieren, ihre Kinder abweisen und sich Kinder fallengelassen und verlassen fühlen. Es geht dabei nicht um eine natürliche Grenze und Frustrationserfahrung, sondern die Kinder spüren die hinter der Überforderung liegenden Blockierungen der Eltern, beziehen die damit verbundenen Gefühle auf sich und entwickeln Scham und Schuldgefühle.Dadurch entsteht der erste Bruch im freien Spiel und Experimentieren mit sich selbst und dem Kontakt mit anderen. Die Angst, nicht mehr genug Nähe und Liebe zu bekommen und das Gefühl, daß etwas in ihnen abgelehnt wird, führt dazu, daß die natürlichen Grenzen aufgegeben werden.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0