Transformation am Muttertag

 

Zum Ausklang des Muttertages möchten wir dir dieses Video anbieten.

Wie auch immer der Kontakt war, den du heute mit deiner Mutter hattest, ob ein Besuch, Telefonat oder auch gedanklich, laden wir dich ein, hineinzuspüren, was ist das eigentliche Gefühl, welches du mit dem Verhältnis zu deiner Mutter verbindest, was ist das Gefühl zu dir selbst, wenn du dich heute mit deiner Mutter verbindest.

Das gleiche gilt für die Mutter, die du selbst schon bist. Wer bist du in Bezug auf das Verhältnis zu deinen Kindern.

 

Es ist vielschichtig. Wir können Dankbarkeit, Verbundenheit fühlen, die Freude ein Geschenk zu machen und/ oder Geschenke zu empfangen, vielleicht einen netten Nachmittag miteinander verbringen.

Doch was ist darunter.

Wo sind wir noch heute als erwachsene Menschen noch auf eine Weise auf die Mutter ausgerichtet, die unsere ganz eigene Selbstentfaltung hemmt?

Ist es wirklich ein Gefühl der reinen Liebe, die wir ihr gegenüber empfinden, oder mischen sich auch andere Gefühle mit hinein- Angst vor ihr, Erfüllungsdruck, Schuld und Mit-Leiden, ein Schutz- und Abwehrbedürfnis bis zu Ärger.

Egal, ob du aus dem heraus versuchst, Harmonie herzustellen oder in Rebellion gehst, bleibst du auf deine Mutter gerichtet und lebst nicht aus dir selbst heraus.

Du bist mehr damit beschäftigt, ihr irgendetwas zu beweisen, als die Dinge, die du tust, für dich zu tun und auch für dich zu empfinden.

 

Wenn du spürst, dass das auf dich zutrifft, liegt es meist daran, dass der Liebe, die du von deiner Mutter empfangen hast, etwas beigemischt war, was von Generation zu Generation weitergereicht und vielleicht noch nie richtig angeschaut worden ist. 

Da gab es Leid und Geheimnisse, die meist sehr unbewusst weitergereicht worden sind.

Es wurde sich abgefunden, mit der Begrenzung des Lebens, die damit einherging.

Wir möchten dir Mut machen, dich von eventuellen Schuldgefühlen zu befreien, Schuld durch Respektlosigkeit, Entehrung und Undankbarkeit, die entstehen könnten, einfach nur dadurch, dass du Bewusstsein in diese Ahnengeschichte bringst, angefangen bei deinem Verhältnis zu deinen Eltern, in diesem Fall zu deiner Mutter.

 

Nur wenn du diese Schuldgefühle in dir auflöst, kann wirkliche Transformation entstehen, kann die wahre Liebe, die Liebe von dem Wesen, welches deine Mutter ist, zu dem Wesen, welches du bist, ins Fliessen kommen.

Dem voraus geht eine Distanz, die sich anfangs sehr befremdlich anfühlen mag, du steigt aus bisherigen Rollen aus, du bedienst nicht mehr und lässt dich nicht mehr bedienen.

Eine Leere entsteht, in der du dich selbst neu finden kannst und deine Mutter sehen und fühlen kannst, unabhängig von deinen kindlichen erfüllten und unerfüllten Erwartungen, die bis heute in dir sind.

 

Vielleicht bist du schon auf diesem Weg oder machst den ersten Schritt am heutigen Tage.

Du kannst damit beginnen dich zu fragen, was ist es, was ich von meiner Mutter wirklich in meinen Herzen aufgenommen habe?

Wie fühle ich mich genährt mit mütterlichen Qualitäten wie Geborgenheit, Raum geben, liebender Teilnahme?

Was sind Essenzen, Qualitäten, die du dir wünscht und nicht bekommen hast, wo haderst du und wer sind die Menschen heute in deinem Leben - Mutterfiguren, Freunde, intime Partner, Vorgesetzte, etc., mit denen du etwas auszutragen versuchst, was im Verhältnis mit deiner Mutter unerfüllt bzw unerklärt blieb.

Welche Form hat die Liebe, die du wirklich empfinden kannst, frei von allen Erwartungen und gesellschaftlichen Vorgaben? 

 

Wir freuen uns, wenn wir dir mit diesen Beitrag geholfen haben, Klarheit zu bekommen.

Schreibe uns gerne über deine persönlichen Erfahrungen oder spezilelle Themen mit Mutter oder auch Vater. Wir greifen es gerne auf.

Liebe Grüsse,

André und Eva

 

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